Herbstzeit ist Bockbierzeit

(hb) Wenn die Tage wieder kürzer und die Nächte kälter werden kommen die Liebhaber unserer „starken“ Bierspezialitäten wieder voll auf ihre Kosten. Ganz nach alter Tradition werden unsere beiden Bockbiere „Maximilian sei stark“ und „Oh du mein Josef“ zu Beginn des Herbstes für den kommenden Winter eingebraut. Selbstverständlich streng nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516. Reinstes Quellwasser vom Traunsteiner Hochberg, feiner Aromahopfen von den brauereieigenen Feldern aus der Holledau und ausschließlich bayerisches Qualitätsmalz, das sind die Zutaten der beiden Spezialbiere.

 

Der Berliner Kult-Sommelier und Wirt Billy Wagner  mit den beiden Damen der Bieretiketten Theresa (Oh, Du mein Josef) und Elena (Maximilian sei stark) bei der Präsentation der neuen  Bockbiere
Der Berliner Kult-Sommelier und Wirt Billy Wagner mit den beiden Damen der Bieretiketten Theresa (Oh, Du mein Josef) und Elena (Maximilian sei stark) bei der Präsentation der neuen Bockbiere

 

Was ist eigentlich Bockbier?

Das Bockbier gehört zu der Kategorie der Starkbiere. Es kann ober- oder untergärig eingebraut werden und hat einen Stammwürzegehalt von über 16 Grad Plato bzw. einen Alkoholgehalt von 6,5% Vol. und darüber. Je nach verwendeten Malzsorten ist die Farbe des Bockbieres golden oder dunkel.

Max & Josef

„Maximilian sei stark“ mit edlen Dunkelmalzen der fränkischen Mälzerei Wurm hat einen Stammwürzegehalt von 19,2 °, einen Alkoholgehalt von 7,8 % Vol. und eine dunkle-feurige Farbe. „Oh, Du mein Josef“ der sanftere von Beiden, entsteht mit feiner Gerste der Mälzerei Hausladen aus der Münchner Schotterebene. Unser helles Spezialbier hat einen Stammwürzegehalt von 16,5 °, einen Alkoholgehalt von 7,2% Vol. , eine tiefgoldene Farbe und einen schlanken, eleganten Charakter. …Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Wer es also lieber weich und harmonisch möchte, der greift am besten zu unserem „Oh du mein Josef“. Liebhaber von dunklen, malzigen Bieren liegen hingegen mit unserem Maximilian genau richtig.

Jeder Schritt des Brauprozesses wird kontrolliert: hier das Maischen im Sudhaus
Jeder Schritt des Brauprozesses wird kontrolliert: hier das Maischen im Sudhaus

Unsere Spezialbiere, die perfekten Speisenbegleiter

Als kulinarischer Begleiter zu Gerichten der bayerischen Küche eignen sich beide ideal. Unser heller Bock passt perfekt zu edlen Filets und Fischgerichten, der dunkle Bock schmeckt besonders gut zu Wildgerichten oder einer knusprigen Gans.

Der perfekte Menübegleiter: unser dunkler kräftiger ” Maximilian sei stark”
Der perfekte Menübegleiter: unser dunkler kräftiger ” Maximilian sei stark”

Geschichte des Bockbieres

Traditionell wurden Bockbiere mit hohem Extraktgehalt im späten Herbst für die Winterzeit gebraut. So blieb es bei kalter dunkle Lagerung lange haltbar und konnte bei Bedarf auf moderate Stärke verdünnt werden.  Später wurde das Brauen der Starkbiere technologisch auch im Frühjahr möglich, als Fastenspeise der frommen Mönche blieb es jedoch weiterhin stark und nahrhaft, da es in den Anfängen unfiltriert mit allen malzigen Bestandteilen getrunken wurde. Seine Geburtsstunde hat das Bockbier in München, dort brauten die italienischen Paulanermönche im klimatisch rauhen Bayern zur Ehren ihres Gründers, des hl. Franz von Paola, alljährlich einen Doppelbock , genannt „Herrenbier“ oder auch „Sankt-Vaters-Bier“.