Echte Tradition ist in – das Starkbierfest

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Bierkönigin Sabine Ullrich mit Wirtschafts-VIP Max Aicher uns seine Frau

Starkbierfest im Hofbräuhaus Traunstein vollbesetzt

Im Hofbräuhaus Traunstein haben wir heuer schon unser 8. Starkbierfest im historischen Saal mit der Stadtkapelle und vielen prominenten Gästen aus Wirtschaft und Politik gefeiert.

Bereits weit im Vorfeld war der Saal komplett ausverkauft, jeder will dabei sein, vor allem die Medien, die gerne über den einen oder anderen Fehltritt berichten. Das bunte Programm, der Witz, das Bier, die deftige Speisekarte und vor  allem die Jahrhunderte alte Tradition begeistern jung und alt.


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Traunsteins Oberbürgermeister Kegel verkündet nach nur zwei beherzten Schlägen „Ozapft is“

 

Bräu Maximilian Sailer begrüßte persönlich die Gäste in Frack und Zylinder als „Zauberer der Polit-Bühne“ bevor Traunsteins Oberbürgermeister Kegel das original Eichenholzfass mit gekonnten Schlägen anzapfte. Festredner Albert Rosenegger hatte Stadtgeschehen und die große Welt der Politik das ganze Jahr über beobachtet und in einer gesalzenen Starkbierrede witzig, kritisch und treffend formuliert. Das Kabarett der Kulturfabrik NUTS forderte den „Bay-Xit“ für ein unabhängiges Bayern.

Mit einer Stammwürze von 19,2° und 7,8% Alkohol war unser kräftiger dunkler Bock „Maximilian sei stark“ die richtige Begleitung, als bei Starkbierrede und Kabarett so richtig ausgeteilt wurde. Zartere Gemüter bevorzugten unseren hellen Bock „Oh, Du mein Josef“ mit 16,5° Stammwürze und 7,2% Alkohol.


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Landrat Sigfried Walch und Landtagsabgeordnete Gisela Sengl mit Tochter
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Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Ramsauer mit Ehefrau Susanne
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Gepfefferte Ansagen beim Nuts Kabarett

Die Starkbierzeit hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert, als das Starkbier als „flüssige Fastenspeise“ die brauenden Mönche nährte, jedoch die strengen Fastenregeln nicht brach. Nach den tollen Faschings-Tagen beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit: 40 Tage Enthaltsamkeit bis zum Ostersonntag. Findige bayerische Mönche brauten jedoch ein besonders kräftiges und nahrhaftes Bier – das Starkbier war geboren! Laut Legende trank ein Mönch an einem Fastentag gerne mal fünf Maß!

Im 18. Jahrhundert wurde es dann in München üblich, den bayerischen Kurfürsten zum alljährlichen Anstich des Starkbiers einzuladen und ihm den ersten Krug Bier zu kredenzen. Aus dieser Zeit stammt auch die Tradition der Starkbierfeste und deren Ablauf: Die Veranstaltung beginnt mit dem Anzapfen und der eigentlichen Bierprobe. Die erste Maß, die früher dem Kurfürsten zustand, wird seit den 60er Jahren dem höchsten anwesenden Politiker gereicht.


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Der Ortskundige Starkbierredner Albert Rosenegger als Höhepunkt des Abends

Höhepunkt eines Starkbierfestes ist das Derblecken, ein politisches Kabarett, in dem das örtliche Geschehen, witzige Begebenheiten und den einen oder anderen Tritt ins „Fettnäpfchen“ der anwesenden Prominenz mit dem typisch bayerischen hintergründigen Humor berichtet werden.

 

Für unsere Wirte haben wir ein komplettes Veranstaltungspaket mit Ablaufplan, werblicher Unterstützung und natürlich unseren handwerklich gebrauten Bockbieren zusammengestellt.

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Unser heller Fastenbock „Oh du mein Josef“ und unser dunkles Starkbier „Maximilian sei stark“.


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